ADEPT
Quasi gleich nach dem Aufstehen und Frühstücksgrillen musste das müde Neckbreaker-Gespann schon wieder zur Mainstage. Am Rande angemerkt, es war es zu dem Zeitpunkt schon fast 16 Uhr. ADEPT, eine großartige Metalcore-Band aus Schweden sollte die müden Gestalten wachmachen. Mission absolut erfüllt, denn gleich mit dem Opener „Forever And A Day" war zumindest ich gleich wieder in Stimmung. Mich hatte ja eh schon die kürzlich erschienene dritte Platte „Silence The World" überzeugt und genau das geschah auch live. Unter anderem ging´s weiter mir Songs wie „An Era Of Treachery", „Dead Planet" und „The Lost Boys", gefiel mir außerordentlich gut und war ein Top-Auftakt für den Samstag. Über die etwas unglückliche Farb-Zusammenstellung an Sänger Robert´s Klamotten kann man hier durchaus hinwegsehen, denn die Band an sich war sehr sehr gut und ich freu mich schon sehr auf die Tour im Winter.

DEEZ NUTS
Und die nächste meiner aktuellen Lieblings-Kapellen gerade hinter her. Zeit für ein bisschen Rap-Core aus dem Hause DEEZ NUTS. Als Einstieg „Streets Are Watching" vom 2013 erschienenen „Bout It" und ab geht die Party. Der ehemalige I KILLED THE PROM QUEEN-Drummer JJ Peters hüpft trotz seiner großen Weed-Affinität wie ein Flummi über die Bühne und scheint permanent in Action. Mir gefällt der Auftritt heute ganz besonders gut, da JJ eine sehr positive Ausstrahlung hat. Hab ihn schon ein paar Mal eher missmutig gesehen, jedoch ist das heute ein ganz anderes Bild. DEEZ NUTS macht mir aber wie immer live großen Spaß und nach wie vor gilt bei den Jungs: entweder man liebt sie oder man hasst sie. Jedoch hat sich inzwischen der Bekanntheitsgrad enorm gesteigert, weshalb die Bühne auch bestens frequentiert ist. Zu Hören gibt´s sämtliche „Klassiker" wie „Stay True", „I Hustle Everyday" und „Like There´s No Tomorrow" und natürlich das großartige „Band Of Brothers", leider den Part von meinem Liebling Sam Carter (Sänger der ARCHITECTS) nur vom Band. Macht nix, denn dieser wurde einigermaßen würdig vom Publikum übernommen. (Katha)

Leute, was war ich an diesem Tage zäh! Zwar wohnte auch ich den obigen Auftritten bei, kam aber heute überhaupt nicht in Fahrt. Jaja, man wird echt alt! So zog es mich sogar bei Spassgaranten wie SODOM und SICK OF IT ALL nicht vor die Stage, sondern man lungerte faul auf der Pressetribüne oder im -zelt herum. Andererseits: Diese Combos hat man auch schon zigmal aus nächster Nähe erlebt und viel Neues sollte da eh nicht zu erwarten gewesen sein.
Erst gegen zum späteren Abend hin ergriff mich das letzte Fünkchen Energie - und das sollte sich auch auszahlen!

IN FLAMES
Denn die wohl derzeit erfolgreichste schwedische Metalband zog wie immer als Headliner sämtliche Register einer Open Air-Show und hatte in Sachen Lichtshow und Bühnengimmicks erwartungsgemäß die opulenteste Aufmachung. Musikalisch orientierten sich Fridén, Galotte und Co an neueren Tracks wie "Take This Life", "Sounds Of A Playground Fading", "Alias" und "My Sweet Shadow", vergaßen natürlich nicht die Evergreens "Trigger" und "Cloud Connected" und boten gar eine Reise zurück bis zur "Pinball Map" und "Embody The Invisible".
Klar, dass das Feuerwerk vom Vortag nochmal getoppt werden MUSSTE und unter lautem und buntem Knallen eilten wir nach der zufriedenstellenden Show ins Zelt zu UNSEREM, heimlichen Headliner an diesem Tag.

KVELERTAK
Yeeha, sattelt die Eulen, KVELERTAK rocken das Haus! Die Norweger haben sich nach und nach mit ihren beiden Alben einen dicken Status erarbeitet und treffen auf eine kurz vorm Platzen stehende HARDBOWL. Die Show hat man zwar inzwischen bereits mehrere Male gesehen; vom Eulenhelm über die K-Flagge und den crowdsurfenden Sänger Erlend war zudem wie immer die gewohnte Packung an Energie zu spüren. "Fossegrim", "Bloodtorst", "Mjod", "Bruane Brenn", "Nekrokosmos" und wie sie alle heissen ließen die ausgelassen rockende Meute vor der Bühne die nächste Dreiviertelstunde nicht mehr aus dem Würgegriff und besorgten somit einen standesgemäßen Einstand ins SATURDAY NIGHT FEVER.

Was danach allerdings das Schlager-Duo HAUDEGEN dort zu suchen hatten, entzieht sich meiner Kenntnis - nach anderthalb Tracks war für mich angewidert Ende Gelände für diese Nacht. Aber na gut, ich gebe zu: Im Pressezelt war´s danach auch noch schön... (Brix)

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