walpyrgus walpyrgusnightsEine Art Nebenprojekt von TWISTED TOWER DIRE stellen WALPYRGUS da, deren Debütwerk dieser Tage das Licht der Welt erblickt. Nachdem die Hauptband im Monent auf Eis liegt, aber nicht aufgelöst ist, werden den alten Hexen und der schwarzen Literatur gehuldigt. Hinzu zum Line-Up gesellt sich noch WHILE HEAVEN WEPT Mastermind Tomas Philips, der sowohl für Keyboards als auch für die (gelungene) Produktion verantwortlich ist.

dynfari thefourdoorsofthemindDYNFARI ist keineswegs das isländische Wort für Durchfall, es ist der Name einer Post Black Metal Band mit künstlerischem Anspruch. Ein echter Blickfang ist die Aufmachung des schönen Digipacks mit 12-seitigem Booklet. Sowohl stil- und geschmackvoll ist es verpackt, das macht Lust auf mehr. Als konzeptionelle Grundlage dient die Gefühlswelt ihres an einer schmerzvollen Autoimmunkrankheit leidenden Gitarristen und Sängers Jóhann Örn. Die Band verwendet als lyrische Grundlage die Texte von Jóhann Sigurjónsson, eines isländischen Dramatikers des 19. Jahrhunderts und von Patrick Rothfuss einem Fantasy-Schriftsteller. Das hört sich alles hochtrabend an. Doch kann es auch musikalisch überzeugen?

conjuringfate valleyofshadowsFragt man jemanden nach Bands aus Nordirland, so erntet man meist als Antwort ein Schulterzucken. Manchem fallen nach längerer Überlegung dann noch GAMA BOMB, THERAPY?, MAMA’S BOYS oder auch SWEET SAVAGE ein. Dabei hat Nordirland eine relativ große Untergrundszene und wer sich die Mühe macht ein wenig zu suchen, der wird sicher auf so manche Band stoßen, von der er zwar noch nie etwas gehört hat, die aber genau seinen musikalischen Geschmack trifft.

Yagow SameDas Saarland ist ein Dorf, aber dennoch oder gerade deshalb steckt das beschauliche Bundesland voller Überraschungen. Speziell im musikalischen Sektor haben einige Bands, denen der Dorffaktor zugeschrieben wird, viel mehr zu bieten. Gerade jungen Bands fehlt es da mitunter an Mut oder auch Durchblick, weniger an dem Willen, angemessen durchzustarten.

chuckberry chuckHätte mir vor einigen Jahren jemand erzählt, dass ich einmal ein Album von CHUCK BERRY besprechen würde, dann hätte ich diese Person mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgelacht. Ging ich doch als der Rock ’n’ Roll Pionier 1979 mit „Rock It“, welches übrigens ein ziemlicher Flop war, sein bisher letztes Album veröffentlichte, noch in den Kindergarten. Als Berry 1957 mit „After School Session“ sein Debüt rausbrachte, waren meine Eltern noch Kinder. Seit dieser Zeit legte der Musiker eine schier unglaubliche Karriere hin, die erst mit seinem Tod, im Alter von 90 Jahren, am 18. März diesen Jahres, endete. Während seiner 65 Jahre andauernden Karriere veröffentlichte der Künstler unzählige Singles und Alben. Auf ein neues Album mussten die Fans jedoch ganze 38 Jahre warten, obwohl die bereits hochbetagte Ikone des Rock 'n' Roll immer noch zahlreiche Konzerte absolvierte.

seether poisontheparishSEETHER ist eine der Bands, die mich bereits seit meinen Teenagerjahren begleiten. Mit „Disclaimer“ haben mich die Südafrikaner damals gepackt und bis heute nicht losgelassen.
So freut es mich natürlich sehr, dass mit „Poison The Parish“ ihr mittlerweile siebtes Studioalbum auf den Markt kommt. Die Covergestaltung gefällt mir persönlich sehr gut und lässt vermuten, dass sie an die düstere Stimmung des Vorgängeralbums „Isolate And Medicate“ anknüpfen werden. Will man etwas gut machen, muss man es ja bekanntlich selbst machen und so ist Leadsänger sowie Songwriter Shaun Morgan erstmalig selbst als Produzent mit seinem eigenen Label tätig geworden.

daysofjupiter newawakeningIm Sommer 2016 begannen DAYS OF JUPITER mit der Arbeit an ihrem dritten Studioalbum. Ende April diesen Jahres war es dann soweit und „New Awakening“ lautet der Titel des neuesten Werks. Was mich zuallererst überraschte, war das Coverartwork, denn es lässt eher etwas Rock‘n‘Roll oder Skater mäßiges vermuten als schwedischen Heavy Rock. Es unterscheidet sich deutlich von dem, was DAYS OF JUPITER bisher ausgewählt haben. Ob es in musikalischer Hinsicht ein neues Erwachen gab, werden wir nun herausfinden.

wolfprayer200pxDie Musiker von WOLF PRAYER sind in der Musikszene im Saar-Pfalz-Kreis längst keine Unbekannten mehr. Jan Sprengard (Gitarre, Gesang) und Matthias Schorr (Schlagzeug) waren zuvor bei THE MAJA PROJECT aktiv und so habe ich sie auch Ende 2014 kennen gelernt. Schon damals gaben sie eine eigenständige Mischung aus THE CURE und Stoner Rock-Elementen zum Besten. 
Vor ca. anderthalb Jahren gaben die Jungs THE MAJA PROJECT den Todesstoß, da sich trotz neuer Songs kein Fortkommen mehr abzeichnete. Musikalisch blubberte es jedoch unter der Oberfläche weiter, sodass man mit WOLF PRAYER einen Neustart wagte. Alsbald komplettierte dann auch Tim Hansen am Bass die neue Band.

sacredoath twelvebellsEigentlich war die Zeit ideal, um im Traditionellen US-Metal Spuren zu hinterlassen, als die 1985 gegründete Formation zwei Jahre später "A Crystal Vision" veröffentlichte. Da man sich leider schon ein Jahr darauf wieder auflöste, wären SACRED OATH fast als Randnotiz in die Geschichte eingegangen, hätte nicht die Spielart um die Jahrtausendwende eine Renaissance erlebt. Sänger, Gitarrist und Gründungsmitglied Rob Thorne, sowie Drummer Kenny Evans wollten es noch einmal wissen, spielten erst das Debüt neu ein, danach ein weiteres Album und einen Livemitschnitt. Seit 2009 hat man mit stabiler Besetzung noch drei weitere Studiodreher auf den Markt bringen, und sich im Underground einen Namen machen können. Nun sind sie nach vier Jahren mit "Twelve Bells" wieder zurück, um ihre Mission weiter zu tragen.

Status Quo Blue For YouZusammen mit „Just Supposin“ und „Never Too Late“ geht das legendäre „Blue For You“ der englischen Boogierocker STATUS QUO auch erneut in die Läden, natürlich auch remastered und mit jeder Menge Bonusmaterial. Das dem Albumtitel geschuldete Cover ist nach wie vor in den Köpfen der Fans, und so soll es auch nach dem Tod von Rick Parfitt bleiben. Da Bandkopf Francis Rossi gar nicht mehr weiß, was er nun ohne ihn machen soll, auch wenn er schon eine Weile ohne ihn mit QUO unterwegs war, gibt es nun diese weitere Reihe von Neuauflagen.

Never Too LateDie Deluxe-Edition des 1981 erschienenen STATUS QUO-Albums glänzt besonders durch das sehr umfangreiche Bonus-Material. Die Fans können sich über zwei Bonus-CDs mit Demos und Live-Aufnahmen aus dem QUO-Archiv freuen.

U2 TheJoshuaTree CD deluxe editionZum Jubiläum ihrer erfolgreichen Platte „The Joshua Tree“ veröffentlichen U2 eine „30 Years Deluxe Edition“ des Albums. Die 2-CD-Version dieser Edition enthält neben dem Studioalbum eine Bonus-CD mit einem Konzert aus dem Madison Square Garden aus dem Jahre 1987.

Just SupposinDie Deluxe Editions von STATUS QUO gehen mit „Blue For You“, „Just Supposin“ und „Never Too Late“ in die nächste Runde. QUO-Fans werden bereits begierig die Hände reiben, bei der Menge an Bonus-Material ist das teilweise auch kein Wunder.

Duel Witchbanger smallKnapp ein Jahr liegt die letzte DUEL-Platte „Fears Of The Dead“ nun zurück, damals zog mich die Band noch hauptsächlich wegen den SCORPION CHILD-Mitgliedern an. Bereits „Fears Of The Dead“ stand auf eigenen Beinen, mit „Witchbanger“ legen DUEL nochmals nach.

Life Is Good Album Cover smallFLOGGING MOLLY ist so eine dieser Bands, die sich in den 20 Jahren ihres Bestehens irgendwie ihr eigenes Universum geschaffen haben und einen Stil vertreten, der erfrischend anders ist und es kaum erlaubt sie in irgendeine Genre-Schublade zu stecken. Die Musik ist dadurch gekennzeichnet, dass sie Punk-, Irish Folk-, Ska-, Rock- und zum Teil auch Country-Elemente gekonnt miteinander verbindet und daraus etwas völlig Außergewöhnliches schafft. All diese Labels alleine würden dem Hörerlebnis nicht gerecht werden. Das Anhören eines FLOGGING MOLLY Albums gleicht irgendwie immer einer Reise in eine andere Welt, ein manchmal willkommener Ausflug aus dem Alltag.

thenightflightorchestra ambergalacticIn jedem Metaller steckt auch ein Rockerherz und womöglich ist es auch umgekehrt genauso. Ein paar gestandene Metalcracks wollten austesten, wie weit sie stilistisch gehen könnten und schlossen sich unter dem Banner THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA zusammen. Bekannteste Figur dürfte Björn "Speed" Strid, der Shouter von SOILWORK sein, der mit seinem Bandkumpel David Andersson die Sache ins Rollen brachte. Andersson brachte von seiner Arbeit mit dem Power Metallern MEAN STREAK noch Drummer Jonas Källsbäck mit, während man Sharlee D´Angelo als Bassist von ARCH ENEMY kennt. Der weiß ja von den SPIRITUAL BEGGARS, wie man Metalhead Retro Rock fabriziert, denn die Siebziger sind das erklärte Zielgebiet der Formation. Nach zwei Scheiben fand man zwar wenig Zeit, diese live zu präsentieren, dafür aber genügend, um "Amber Galactic" einzuspielen.

Rise Against WolvesCoverLight up the torches and wake up the king // Entzündet die Fackeln und weckt den König auf...

„Wolves“ ist Studioalbum Numero acht der Hardcore Punks mit melodischem Einschlag aus Chicago, Illinois. Dass die Band um den charismatischen Sänger mit den zwei verschiedenen Augenfarben, Tim McIlrath, mal wieder ein Brett abgeliefert hat war mir eigentlich schon mit der Vorab-Single-Auskopplung von „The Violence“ klar – denn der ging bereits ordentlich auf die Zwölf.

Bloodlights Cover smallBLOODLIGHTS entstanden 2006 aus der Asche von GLUECIFER – als neues Projekt um Gitarrist Captain Poon, der sich hier auch als Sänger betätigt. „Pulling No Punches“ ist das nunmehr vierte Album – Kinder wie die Zeit verfliegt. Noch sehr gut kann ich mich an die erste BLOODLIGHTS Tour der Norweger erinnern – und den Hit „One Eye Open“, der für mich vermutlich immer DER BLOODLIGHTS Song schlechthin bleiben wird.

ayreon thesourceLange hat Arjen Lucassen seine Fans auf die Folter gespannt. Vier lange Jahre mussten sie nach „The Theory Of Everything“ warten, bis es endlich neues aus dem AYREON-Lager gibt. „The Theory Of Everything“ konnte mich persönlich leider nicht so überzeugen, irgendwie konnte ich dazu keinen richtigen Zugang finden. Aber ich liebe „The Human Equation“ und ganz besonders „01011001“. Und „The Source“ ist ja das Prequel zu „01011001“, das kann also eigentlich nur gut werden. Vielleicht stecke ich damit meine Erwartungen aber auch zu hoch. Mal sehen.

biters The Future Aint What It Used to BeZwei Jahre nach dem Debüt „Electric Blood“, mit dem in meinen Augen Überhit „1975“, haben die BITERS aus Atlanta, Georgia, ihren Zweitling „The Future Ain't What It Used To Be“ am Start. Und da ist jede Menge gutes hitverdächtiges Material drauf. Hier werden die 70er Jahre hochgehalten und in einer modernen und frischen Darbietung neu zum Leben erweckt: Den Helden früherer Jahrzehnte wird gehuldigt ohne dabei wie eine schlechte Kopie oder überholt zu klingen. Als „Stone Cold Love“ neulich das erste Mal im Radio lief musste es sofort laut aufgedreht werden.


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