interview renauldmeyerNachdem das Debüt „Black Soul" von DARIO MARS AND THE GUILLOTINES bei Fans wie Kritikern gleichermaßen gut ankam, nahm sich Gitarrist und Sänger Renaud Mayeur dankenswerterweise die Zeit sich meinen Fragen zu stellen. Hierbei zeigte er sich nicht nur als Fan des Rock'n'Roll der 50iger sondern auch als glühender Fan von AC/DC und insbesondere Bon Scott. Doch lest selbst.

Matthias: Hallo Renaud, danke, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Wie geht es dir?

Renaud: Hallo. Mir geht es gut, danke. Momentan bin ich gerade mit den Proben für die kommenden Gigs beschäftigt.

Matthias: Du bist schon lange musikalisch aktiv. Ist es da noch immer leicht sich selbst zu motivieren?

Renaud: Nun, natürlich ist es das. Ich habe in einer Menge Bands, an verschiedenen Instrumenten gespielt, und Musik ist das Ziel, solange das gute Musik ist, geht es mir gut. In den letzten Jahren hatte ich das Glück David, Bineta und Vincenzo zu finden, welche sehr nette Menschen und talentierte Musiker sind. Ich war durch damit einfach nur „Power-Rock" zu spielen. Ich brauchte mehr. Mit ihnen habe ich das gefunden.

Matthias: Du warst eine Zeit lang Mitglied von TRIGGERFINGER. Bedauerst du die Band verlassen zu haben?

Renaud: Um ehrlich zu sein, ersetzte ich nur „Monsieur Paul" am Bass, während er gesundheitliche Probleme hatte. Es hat Spaß gemacht, aber ich wusste von Anfang an, dass ich nicht bei TRIGGERFINGER war, um dort zu bleiben.

Matthias: Lass uns nun zu DARIO MARS AND THE GUILLOTINES kommen. Hat der Name eine Bedeutung und, wenn ja, wie kamt ihr auf ihn?

Renaud: Nun, für die Musik, die wir machen könnte es keinen besseren Namen geben. Ich sah den Namen in meinem Kopf. Er passt. Nein, er hat keine „besondere Bedeutung".

Matthias: Eure Musik ist meiner Meinung nach schwer zu kategorisieren. Wie würdest du selbst sie beschreiben?

Renaud: Wir versuchen mit Rock'n'Roll einen Vibe/eine Atmosphäre zu erschaffen. Wie du bemerkt hast, sind die Einflüsse vielseitig, aber wir verwenden die Wurzeln (50-60er Jahre Rock'n'Roll) als Basis, von dort aus ist alles möglich. Und das ist sehr aufregend! Doch der Vibe bleibt der Selbe, egal, ob es Surfer-Rock oder härteres Zeug ist.

Matthias: Du bist auch sehr erfolgreich als Komponist von Filmmusik. Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt es einen Film für den du gerne die Musik geschrieben hättest?

Renaud: Nicht wirklich, aber, wenn ich mir einen aussuchen müsste, dann wäre es der französiche Film „Der Clan der Sizilianer" mit dieser wunderbaren Musik von Enio Morricone. Ich mag auch Leute wie Billy Goldenberg, Henri Mancini (er hat in den 70igern Musik für Serien wie „Columbo" geschrieben. Seine Musik ist inspirierend, psychedelisch und schräg). François de Roubaix, ein französischer Komponist, ist ein weiterer meiner Favoriten.

Matthias: In meinem Review schrieb ich, dass „Black Soul" wie der Soundtrack zu einem Tarantino Film klingt, würdest du mir da zustimmen?

Renaud: Was ich sagen kann ist, dass wir mit unserer Musik tun, was Tarantino in seinen Filmen tut. Verschiedene Stile zu einer Einheit zusammenfügen.

Das kommt von der Tatsache, dass ich ein „Surf-Gitarren"/50 Jahre Rock'n'Roll Fan bin. Ich liebe Leute wie Duane Eddy, Link Wray oder Dick Dale seit Jahren. Quentin Tarantino benutzt eine Menge dieser gezupften Gitarrenklänge, aber der Vergleich ist cool, ich mag die Tarantino Soundtracks wirklich, darum ist das toll!

Matthias: Wann können wir euch in Deutschland live sehen?

Renaud: Wir können es nicht mehr erwarten nach Deutschland zu kommen, aber zunächst machen wir eine Tour durch die Benelux-Länder. Ich hoffe, dass wir im Frühjahr 2015 eine Deutschlandtour starten können, aber bis dahin werden wir mit Sicherheit einige Konzerte in Deutschland spielen.

Matthias: Hat jemand wie du noch Idole?

Renaud: Hm, gute Frage. "Idole"? Wenn ich eine Band wählen müsste, dann wären das AC/DC mit Bon Scott. Nichts schlägt AC/DC mit Bon Scott. Nichts!

Andererseits, sind die STRANGLERS faszinierend.

Matthias: Was war deine erste Platte?

Renaud: AC/DC:"If you want Blood" ! :-) Im Alter von 9 Jahren der größte Schock meines Lebens. Und ich höre immer noch fast jeden Tag AC/DC-Platten.

Matthias: Danke für das Interview.

Renaud: Ich danke dir! Und pass auf dich auf.

(Matthias)

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